Die Qual der Wahl: das Mittagsmenü

Wer über Mittag im Büro bleibt, muss nach einer Alternative für das Mittagessen suchen. Viele große Unternehmen bieten verschiedene Menüs in Kantinen an, andere wiederum geben Zuschüsse für das Mittagessen auswärts, und ganz andere bieten gar nichts an – außer einer Büroküche vielleicht. Wie kann man mittags also trotzdem eine ausgewogene Mahlzeit einnehmen? Hier einige Tipps.

Tipp 1: Bei Gleitzeiten und kurzen Mittagspausen: Fast Food oder Lunchbox

Wer den Vorteil (oder auch Nachteil) von Gleitzeiten genießt, kürzt oft bei der Mittagspause ab, obwohl in vielen Unternehmen ein Minimum von 30 Minuten vorgeschrieben wird. Kann man in einer halben Stunde ein ordentliches Mittagessen einnehmen? Das kommt ganz darauf an, ob man es dabei hat oder auf Fast Food zurückgreift. Viele Schnellrestaurants und Pizzerien liefern das Essen auch ins Büro, wenn man den Mindestbestellwert erreicht. Dieser liegt häufig bei 10-15 €. Das ist vielleicht für nur eine Person zu viel, kann sich aber lohnen, wenn mehrere Kollegen zusammen bestellen. Das Essen wird vor der Pause bestellt, und man geht in die Pause, sobald es geliefert wird.

Wer nicht immer ein Mittagsmenü kaufen möchte, kann sich eine Lunchbox mit ins Büro bringen. Ein Salat, ein Sandwich oder kalte Speisen können einfach im Rucksack oder in der Tasche transportiert werden. Und wer eine Büroküche mit Mikrowelle hat, kann dort auch mal etwas aufwärmen.

Tipp 2: Bei einer Mittagspause von 1 Stunde: Mittagsmenü oder Büroküche

Bei einer einstündigen Mittagspause hat man meistens ausreichend Zeit, das Mittagsmenü in einem Restaurant der näheren Umgebung einzunehmen.

Mittagsmenüs haben dabei einen klaren Vorteil gegenüber Gerichten à la carte: Die Mittagsmenüs stehen sofort zur Verfügung, sind schon ausreichend vorbereitet und werden schnell serviert. Somit hat man ausreichend Zeit, zu essen, und muss nicht gehetzt jeden Happen hinunterschlingen. Ein weiteres Pro bei Mittagsmenü ist, dass oft Vorspeise, Hauptspeise und Getränke, Kaffee oder Dessert im Preis mit inbegriffen sind. Das heißt, dass man garantiert eine volle Mahlzeit einnimmt und nicht noch nach der Arbeit aufwendig kochen muss, um wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu essen. Außerdem schlägt warme Küche abends besonders auf den Magen (und auf die Hüften), von daher ist es ratsam, die Hauptmahlzeit in der Mittagspause einzunehmen.

Hat das Unternehmen eine Büroküche mit Herd, Kühlschrank und Mikrowelle, kann dort auch eine Mahlzeit zubereitet werden. Dabei müssen es nicht immer Dosengerichte und Tütensuppen sein. Ein schneller Salat und ein Hähnchenbrustfilet stellen beispielsweise ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen dar. Es gibt aber auch viele Fertiggerichte, oft aus der Tiefkühltruhe, die einfach im Büro zubereitet werden können.

Tipp 3: Bei Essen mit Kollegen oder Kunden

Manchmal muss man die Kollegen einladen oder einen Kunden zum Essen ausführen. In diesem Fall ist es gut, das Angebot der Restaurants in der Gegend zu kennen – vor allem, wenn man einen Ausstand geben möchte oder mit dem Kunden den Vertrag oder den möglichen Kauf bei einer angenehmen Atmosphäre besprechen möchte. Dabei ist es dann nicht so wichtig, ob das Menü schnell serviert wird oder nicht – schließlich kann man bei einem Glas Wein und einigen Vorspeisen wichtige Details besprechen.

Und natürlich kann es hierbei auch ein Restaurant mit einer höheren Preislage sein – wichtig ist, dass es eine gute Auswahl an Speisen oder Mittagsmenüs gibt, die jedem schmecken. Auch die Weinkarte des Restaurants sollte zu empfehlen sein.

Veröffentlicht am 10/19/2015 |  Permalink