Gut in den Nachmittag – wie Ihr Mittagsmenü Ihren restlichen Tag positiv beeinflussen kann

So wie zu viele Kalorien sich auf das Gewicht auswirken, wirkt sich das Mittagessen auf den restlichen Tag aus. Gewisse Speisen und Zutaten können sich positiv auf Ihren Nachmittag auswirken, andere wiederum negativ. Lassen Sie uns sehen, welche Speisen Sie positiv beeinflussen und welche Zutaten eher mit Vorsicht zu genießen sind.

Fleisch, das munter macht

Ist Fleisch tatsächlich so schwer zu verdauen, wie wir es immer denken? Liegen Ihnen Braten mit Soße schwer im Magen? Dann lassen Sie doch die Soße einfach einmal weg. Oft ist es die Mischung, die uns müde macht.

Zu den besten Fleischsorten zum Mittagessen zählen:

Roastbeef: Rinderrücken auf die englische Art – Roastbeef hat einen relativ geringen Fettgehalt, enthält überhaupt keine Kohlenhydrate und deckt Ihren Tagesbedarf von Vitamine B12. Die Proteine helfen dabei, Ihre Muskelmasse zu starken.

Geflügel: Alle Geflügelsorten sind reich an Eiweißen, haben wenige Kalorien und einen hohen Nährstoffgehalt – versorgen Sie Ihren Körper mit Eisen, Zink und Kalium. Außerdem ist Geflügel durch den geringen Fettgehalt sehr gut verdaulich.

Aber auch bei diesen Fleischsorten gilt immer, dass die Zubereitung den Unterschied machen kann. Ein gegrilltes Hähnchenfilet ist leichter bekömmlich als ein paniertes Hähnchenschnitzel.

Hülsenfrüchte – echte Nervennahrung

Die mediterrane Diät sieht zweimal wöchentlich Hülsenfrüchte als Mittagessen als Pflicht. Ob Linseneintopf, Erbsen, Kichererbsen oder Bohnen, Hülsenfrüchte sind reich an Eiweißen, haben einen hohen Mineralgehalt und machen satt. Allerdings sollten Menschen mit Verdauungsproblemen nur bereits bekannte Hülsenfrüchte ins Mittagsmenü aufnehmen.

Gemüse – der Allrounder

Was ist es eigentlich, was Gemüse so besonders macht? Gemüse hat wenige Kalorien und in den meisten Fällen kaum Kohlenhydrate. In vielen Diäten zählen viele Gemüsesorten als neutrale Lebensmittel, die dem Körper vor allem Wasser und Nährstoffe zuführen

Problematisch ist auch hier wie immer die Zubereitung: Gekochtes Gemüse ist leichter bekömmlich als Rohkost (wie aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt ist), Rohkost reguliert beispielsweise den Blutzuckerspiegel, und beim Kochen gehen wertvolle Mineralstoffe im Wasser verloren.

Bei Heißhunger sind Kartoffeln zu empfehlen. Der hohe Stärkegehalt geht langsam ins Blut und sorgt für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel.

Dieses Essen macht müde

Ja, es gibt auch Essen, das müde macht. Wenn Sie sich nach Ihrem Mittagsmenü müde fühlen und lustlos in den Arbeitsnachmittag starten, sollten Sie sich vielleicht fragen, ob eines der folgenden Lebensmittel in Ihrem Menü enthalten war:

Kaffee macht munter? Von wegen! Koffein putscht Sie auf, macht Sie aber nach etwa einer halben Stunde wieder müde. Warum? Das Koffein verengt die Blutgefäße im Gehirn, der Sauerstoff kommt nur noch langsam an. Wer anfällig für Kopfschmerzen ist, wird bemerkt haben, dass Kaffee diese nur noch verschlimmert.

Rotwein macht müde – das liegt nicht am Alkoholgehalt, welcher sicherlich auch für so einige Nachmittage fern ab von Produktivität sorgt, sondern an Melatonin, einem Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus der Säugetiere reguliert. Es sagt uns kurzerhand, dass wir ins Bett müssen – nicht der beste Begleiter zu einem Mittagsmenü also – außer, Sie haben ausreichend Zeit für eine Siesta. Steigen Sie lieber auf Weißwein um, der schmeckt super zu Geflügel und Fisch.

Fetthaltige Soßen: Fett und Kohlenhydrate machen zusammen müde. Der Körper ist einfach viel zu überfordert, die Bauchspeicheldrüse und Leber arbeiten auf Hochtouren, der Insulinspiegel muss reguliert werden. Vermeiden Sie diese Kombination, wenn Sie nachmittags noch Wichtiges zu erledigen haben.

Veröffentlicht am 9/8/2015 |  Permalink